Was ist die rote flora

Vor 30 jahre wurde die Rote Flora in Hamburg besetzt. Für manche ist das besetzte Gebäude ns Hort zum Linksextremisten. Für ist anders ist es einen offenes haus mit breitem, kulturellem Angebot. Ein meinung hinter die Kulisse ns Trutzburg in Hamburg.

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Rechts und links der alten Opernhaus-Fassade linke parolen plakatiert. Ns Hauptportal der Roten Flora zu sein zugemauert, ein paar Obdachlose sitzen auf den Stufen davor, trinken Kaffee, rauchen selbstgedrehte Zigaretten. Vor rollt ns Verkehr über das Schulterblatt, das Flaniermeile von Schanzenviertels. Eine Betonrampe führt um zu Seiteneingang. Dort wartet klausWaltke, einer ns Flora-Sprecher, das seinen richtigen name lieber für sich behält. Er gehört zu den um herum 150 Menschen, die einen Schlüssel für die Rote Flora haben, für das mit klein Politaufklebern und graffiti übersäte und extra verstärkte Stahltür. Immerhin soll hier nicht jeder einfach dafür hineinkommen.
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"Durchaus. Sie hat ns Funktion, nicht einfach deswegen aufgemacht werden kommen sie können. Das gibt auf der Innenseite auch noch ein Henkel. Wenn es fest drauf ankommt, can man sie damit auch zuhalten. Aber in die sonstiges Richtung ich arbeite das durchaus anders. Es gibt auch einen Panikschutzbügel, damit sie auch als Notausgang konstanz würde. By außen rein zu sein schwierig, von innen raus, einmal es schnell ging muss, ist problemlos möglich."
Bei aller Konspiration, trotz ns Ablehnung ns staatlichen Kontrollinstanzen und ihrem Bekenntnis zu militantem Handeln, ns Rotfloristen behalten sich in die Vorschriften zum Brandschutz und lassen die Hamburger Bauprüfabteilung hier regelmäßige Begehungen durchführen. Der Eingangsbereich ist so wie das bunt und brutal mit Politstickern und bogen verziert, zusammen die Stahltür nach draußen. Es riecht ein wenig muffig und vor dem Entrée in das Treppenhaus des einstigen, schon 1889 erbauten Opernhauses prangt eine klare Botschaft.
"Hier zu sein noch einer Zettel rangeklebt mit Gaffa-Tape bei die Tür: "Keine Bullen, nein Presse, keine Fotos! Ich dürfen aber ausnahmsweise zeit rein."
"Das ist ja eher einen Aufruf innerhalb allgemeinen Sinne, weil wir immer mal wieder mit eher boulevardesken Yellowpress-Medien die Erfahrung gemacht haben, dass sich hier reingestohlen wurde zum tolle Räuberpistolen, die man in gestrickt hat. Gerade, was man hier im andere sieht, oft sogar etwas Äußerst schlagwortartige Parolen, das etwas mangel und prägnant in den anhaltspunkte bringen. "Keine Fotos" hat auch etwas damit kommen sie tun: uns wollen zum beispiel nicht, das alle BesucherInnen dies Hauses abfotografiert werden. Wenn man zum beispiel nicht zur arbeit gegangen ist, noch trotzdem hierhin. Oder einmal man eine etwas kontroverse familie hat, man no das belästigt hat, dass man dann später in der Tageszeitung um zu konfrontiert wird, was man da hier gemacht hat."
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Klaus führt bei den Veranstaltungsraum der Flora, von die speckigen, dunkel Dielen. Etliche hundert Besucher finden hier Platz, jede Woche gibt es Programm.
"Sehr viele konzert und Diskoveranstaltungen, sogar Techno-Partys. Einer sieht aber auch tatsächlich nur Spuren von der gestrigen Veranstaltung. Ns war nämlich einer Filmvorführung. Man sieht hier einer etwas improvisierte Leinwand aufgehängt. Da wurde ns Dokumentarfilm by die Swing-Jugend gezeigt. So über Leute, die im nationalsozialismus vielleicht im zuerst Sinne überhaupt nicht deswegen politischen Widerstand, sondern ästhetischen widerstand geleistet haben, weil sie mit zum gesamten faschistischen regimen nicht klar kamen und lieber Jazz gehört haben, statt Marschmusik."
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Die großflächigen Graffitis an den Wänden, die deswegen genannte "Küche zum alle", in der veganes Essen angeboten wird, die Bandproberäume, die Motorrad- und Fahrradwerkstatt, ns Sportraum und das penibel sortierte deshalb genannte "Archiv das Sozialen Bewegungen" unter dem dach der Roten Flora sind erst nach und nach entstanden. Betrachten Jahrzehnte, bei Eigenarbeit und Eigenregie.
Von den deshalb harmlos klingenden Freizeit- und Hilfsangeboten bei der Roten Flora dürften sich das Menschen noch nicht täuschung lassen, warnt marco Haase, der Sprecher von Hamburger Landesamts zum Verfassungsschutz:
"Es gibt Szene-Zeitschriften, in denen sogar über Militanz debattiert wird. Everards ist riots ein legitimes Mittel, um auch unseren Staat, unsere demokratie abzuschaffen? Und all ns ist sogar seit nr 3 Jahrzehnten mit ns Roten Flora verbunden! Und wir zu sein gesetzlich dazu verpflichtet, schon breit im Vorfeld von Straftaten darauf hinzuweisen: hier tummeln wir Extremisten, das unser grundgesetz abschaffen wollen und das ist bei Linksautonomen eindeutig ns Fall!"
In das Fokus gerät das linksautonome center zuletzt beim G20-Gipfel vor zwei Jahren. Deutschland- und europaweit beteiligt sich die Flora-Szene an der Mobilisierung unterschiedlichster Protestgruppen. Anfang Juli 2017, in einem bedeuten Freitagabend, eskaliert ns Situation in dem Schulterblatt. Promille G20-Gegner entfachen zusammen mit angetrunkenen, erlebnisgeilen Jugendlichen mehrere Feuer an dem Kopfsteinpflaster, plündern zwei Geschäfte, legen Brände in drei Häusern. Ns Polizeiführung entscheidung damals, aus unruhe um das Gesundheit ns Beamten, besser nicht einzugreifen. In Morgen nachher steht das Flora-Sprecher andreas Blechschmidt vor den Mikrofonen, versucht zu retten, was noch kommen sie retten ist.
"Gestern jawohl im hamburger Schanzenviertel sind nicht Strukturen agiert, mit an diejenigen wir politisch damit verbundenen sind. Wir von immer gesagt, das die physische Integrität von Menschen einer rote Linie ist. Wir haben das Eindruck, dass die Menschen, die dort gestern Nacht bei der Schanze agiert haben, deswegen den aussicht verloren haben. Das fanden wir falsch."
Den Ersten bürgermeister Olaf cholz überzeugte ns Flora-Sprecher damit nicht. Cholz forderte: in der Roten Flora müssen sich etwas ändern. Was genau, sagte er nicht. Das nach von G20-Gipfel gebraucht Sonderausschuss gründen keine Hinweise in eine aktive zugelassen der Rotfloristen in den gründlich Ausschreitungen. Jedoch darauf, dass ihre Versuche, mäßigend oben die Randalierer einzuwirken, keinen erfolg hatten. Selbst ns Polizeiführung gab zu Protokoll: von der Roten Flora ging in Vorrücken der Einsatzkräfte keine achtung aus.

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Ende das Achtzigerjahre war ns Gebäude einer einzige Ruine. Und ralf Gauger war dabei, wie der Entertainment-Konzern Stage seine Plan, einen großes Musicaltheater innerhalb linksalternativen Schanzenviertel kommen sie bauen, in die tat umsetzen wollte.
"Ich can mich erinnern! die ersten Versuche, da was kommen sie machen. Das ging eine baustelle los. Das wurde einer Bauzaun niedergerissen und die Polizei hat ihn anderer aufgebaut. Es gab kleinere auseinandersetzungen und uns wurden vertrieben und wiedergekommen. Und irgendwann war dieser Widerstand und dies kleinen Aktionen ja dafür erfolgreich, dass der bereich gesagt hat: "Komm, wir geben sie Euch eine sechswöchige Aufenthaltsgenehmigung. Dort könnt Ihr dann mal sechs Wochen lang Stadtteilcafé spielen!" Und ende diesen sechs Wochen jetzt 30 jahre geworden."
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Heute betreibt ralph Gauger einer Baufirma ganz bei der Nähe von Flora-Gebäudes. Und ist der linksautonomen szene immer still verbunden.
"Die Anfangsidee zu sein eher einer spontane. Einer wollte verhindern, das ein großer Konzern reinkommt und eigentlich nur mit einem Massentourismus einer Abschöpfung kann sein und innerhalb Grunde genommen ns schafft, was man jetzt auch im Schanzenviertel Überwachung kann, das man teilweise ns Gefühl hat, man ist in Teneriffa an der Strandpromenade und das geht nur um Essen, Fressen, Saufen und schnell sonstiges weg. Ns sollte jawohl verhindert werden!"
Tatsächlich ist die Rote Flora heute auch das, was sie nie befinde wollte: einen Faktor, der das Szeneviertel zum Szeneviertel macht, einer Faktor, mit zum Immobilienfirmen gefördert und nachher überteure Wohnungen im Schanzenviertel vermieten können. Längst sind viele der alt Mieter weggezogen und das meisten ns kleinen Einzelhändler und Lebensmittelgeschäfte mussten wegen allzu hoher Mieten aufgeben und zahlungskräftigen Ketten weichen.
Das Bezirksamt, ns den Besetzern dann eine Schonfrist einräumte und lieber in eine Räumung verzichtete, wurde damals, im zusammenbruch 1989, von Hans-Peter strikt geleitet. Eine polizeiliche Räumung ns baufälligen hauses war zum ihn damals keine Lösung, erklärt Strenge. Denn damit ich werde es haben man in den über der autonomen szene besetzten Häusern in Hamburger Hafenstraße nein guten erfahrung gemacht. Sogar Großeinsätze ns Polizei könnten gegen ns Besetzung der Häuser gern geschehen ausrichten.
"Die Hafenstraße war ja vorweggegangen, wenn man deshalb sagen darf. Und da werde haben man gesehen, wozu es führt, wenn man ns versucht mit aufstand oder auch mit rechtlichen Mitteln, mit Räumungsklagen, etc. Freizumachen, dass ns kompliziert wird bis dahin, dass es no funktioniert. Und ns haben uns natürlich bei der Roten Flora sogar gedacht."
Also wurde ns neuer Standort für ns Musicaltheater gefunden und gegründet und als bei das Hafenstraße Vertragsverhandlungen mit ns Besetzern gestartet, die aber schnell scheiterten. Die Stadt wollte ns "Zentrum zum emanzipatorische politik und Kultur" loswerden und verkaufte es in den Immobilienunternehmen Klausmartin Kretschmer. Das versprach, dass die Besetzer bleibe dürfen.
Zu konflikt mit das Polizei angekommen es immer dann, wenn das Politik laut von eine Räumung der Flora nachdenkt, wenn der Senat ns harten kurs gegen flüchtenden ohne Papiere fährt. Oder als vor sechs Jahren der Eigentümer Klausmartin Kretschmer versucht, aus der Roten Flora ns Einkaufstempel zu machen. Das gibt Solidaritätskundgebungen, das kommt zu Straßenschlachten mitte Polizei und Flora-Unterstützern. In Ende entscheidung sich der Senat unter Olaf Scholz, die Immobilie zurückzukaufen. Das damalige Finanzsenator peter Tschentscher, heute erster Bürgermeister, verteidigt den Rückkauf vor der Bürgerschaft:
"Wir tun dies, weil uns für einer friedliche, gewaltfreie Entwicklung ns Stadt - bei allen komplex Themen, die eine solche Metropole wie Hamburg jawohl – no wollen, dass ein privater Eigentümer mit seine Verwertungsinteressen unsere stadt allein durch Ankündigungen und Pläne, die aus unserer vision auch nicht durchsetzbar sind, an Aufruhr versetzt."
Zurück im Herzen des autonomen Zentrums, dem großen Veranstaltungsraum. Da drüben soll derselbe ein Film von das roh des Expressionisten Franz Jung starten. Bevor allem ältere Menschen sind gekommen, sitzen noch vorn in dem Café, enthauptungen sich.
"Ich finde das einfach wichtig, deshalb ein Zentrum zu haben, ns selbstbestimmt ich arbeite und nicht über außen irgendwie gelenkt wird. Platz für Veranstaltungen zusammen jetzt today Abend zu Beispiel, Volksküche abdominal muscle und kommen sie mal. Mir glaube, ns ist einfach ns Anziehungspunkt für viele."
Für Altonas einstigen Bezirksamtsleiter Hans-Peter Strenge, für ns Mann, der aus der Achtzigerjahre das Besetzer gewähren ließ, zu sein klar: ns Experiment jawohl sich gelohnt. Die linksradikalen Rotfloristen hätten das immerhin auch an 30 Jahren nicht geschafft, das ihnen so verhassten Staat in das Wanken zu bringen.

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"Das zeigt an ja das Schulterblatt jeden Tag, wenn nicht gerade G20-Gipfel ist, dass deshalb ein alternatives Stadtteilkulturzentrum auch mit ordentlich linksradikalen und autonomen Zügen bei das andernfalls ja verwandten gentrifizierte Schanzenviertel hineinpasst!"
Und sogar die so gar nicht linksradikalen Gastronomen oben dem Schulterblatt wollen das Publikumsmagneten rot Flora längst nicht mehr missen.

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